Photoshop Tipps Teil 2: Beautyretusche


Hallihallo!
In Teil zwei unserer Photoshopreihe geht es nun um die Beautyretusche. Wer Teil 1 noch nicht kennt kann ja mal *hier* klicken :) Für mich ist die Beautyretusche ein super wichtiges Thema und da verbringe ich glaube ich die meiste Zeit mit!

Wichtig für ein gutes Ergebnis ist aber immer schon ein gutes Make-up, darum würde ich grundsätzlich empfehlen, das von jemandem machen zu lassen der es auch wirklich gut kann. Weil ich nicht nur ein Perfektionist sondern zusätzlich auch noch extrem schnell dabei bin mache ich das darum übrigens am liebsten alles selber - außer mein Model kann das selbst auch sehr gut.
Das Thema Beautyretusche ist endlos groß und wie immer bei Photoshop führen viele wege nach Rom. Darum habe ich hier auch direkt mehrere Varianten für euch rausgesucht!

Die Grundlage jeder Retusche ist für mich immer das Ausbessern-Werkzeug (oder ein anderer Reparaturpinsel). Ich behebe Hautunreinheiten manuell und haue da ungerne einfach nur einen Filter drüber. Die Grundlagen kennt ihr zum Teil schon aus meinem letzten Beitrag und wie auch dort möchte ich euch hier auf Calvin Hollywood verweisen, der einfach unheimlich viele tolle Videos dazu gemacht hat. Wenn ihr auf das Video klickt müsstet ihr auch direkt zu seiner riesigen Playlist dazu kommen:



Ein anderes interessantes Video dazu:


Weiter geht es mit diesem einfachen, zügigen Tutorial zum Thema „Haut abpudern“. Für Beautyportraits bei denen man nah dran ist würde ich es nicht empfehlen, weil die Haut dadurch sehr weichgezeichnet wird und die Struktur verloren geht. Wahrscheinlich ist das etwas Geschmackssache aber ich mag es immer, wenn die Haut noch Poren hat ;) Wer es weich und vor allem schnell und einfach mag ist hiermit aber gut beraten. Manchmal benutze ich das auch, besonders bei Kundenshootings im Fantasybereich - allerdings nie mit 100% Deckkraft und nie ohne gute Vorarbeit:


Das nächste Thema ist die Frequenztrennung. Klingt irgendwie gruselig und kompliziert, ist es aber eigentlich nicht. Hier wird die Haut in die Ebenen „Farbtöne“ und „Struktur“ aufgeteilt und so kann man sehr easy bearbeiten. Naja nicht ganz – es erfordert schon einige Übung. Meine ersten Versuche waren wirklich schlecht und wurden direkt gelöscht, also lasst euch nicht entmutigen wenn es nicht auf Anhieb klappt:

Was ich außerdem sehr viel benutze ist Dodge and Burn! Das Thema ist allerdings ein gigantisches Kapitel für sich und darum möchte ich da im nächsten Beitrag genauer drauf eingehen – sonst wird mir das hier heute deutlich zu lang. Ich wurde mal gefragt wie ich den „Glow“ auf der Haut hinbekomme, wer sich dafür interessiert muss also nächste Woche noch mal vorbeischauen! Im folgenden Video seht ihr auch schon eine Schnellversion dazu.
Solche "Speed Retuschen" findet man auf youtube übrigens in Massen - zwar meistens ohne Erklärungen aber ich finde man lernt dadurch auch extrem viel!


Zum Abschluss habe ich aber noch zwei englische Videos für euch – richtig tolle High-End-Retuschen die mich sehr inspiriert haben – nicht nur was Photoshop angeht, auch was das Bild als solches und die Lichtsetzung angeht. Das erste ist glaube ich eins meiner Lieblings-Photoshop-Tutorials überhaupt:


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